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»Sanfte Liebe, Süße Melancholie«
Lautenlieder & Renaissance Tänze von John Dowland
Ein seltenes und einzigartiges Konzerterlebnis!

Ausgewählte Lieder der Alten Musik werden von der argentinischen Sopranistin Valeria Mignaco gesungen
und begleitet von Alfonso Marín auf der Renaissance Laute. Der Kalligraf Giovanni de Faccio übernimmt
die Rolle der Tänzer und bringt die Bewegung mit seiner tanzenden Hand auf die Leinwand!


Veranstaltungsort
Kirche Maria am Gestade, Salvatorgasse 15, 1010 Wien


Datum & Uhrzeit der Veranstaltung
Freitag 28. Juni 2013, Ab 19:00


Ticket-Vorverkauf
Email info@johndowland.at
Telefon +43 664 349 09 66
Website www.johndowland.at


TICKETPREISE


Abendkassa
Erwachsene € 28,00
Studenten / Schüler € 19,00
(unter 6 Jahren frei)


Vorverkauf
Erwachsene € 19,00
Studenten / Schüler € 14,00
(unter 6 Jahren frei)

Nur geringe Stückzahl an Tickets verfügbar!


Impressum, Organisation und
verantwortlich für den Inhalt

Peter Panik, BA

www.hummelpanik.at

Genießen Sie ein kurzweiliges Konzert an einem lauen
Frühsommerabend und leiten Sie damit Ihren Freitag-abend und ein schönes Wochenende ein!


MUSIK & KALLIGRAFIE ZUM
450. GEBURTSJAHR VON JOHN DOWLAND



John Dowland
Anlässlich zum 450. Geburtsjahr des englischen Lautenspielers und Kompo-
nisten John Dowland wird am 28. Juni 2013 ein – in seiner Art einzigartiges
– Konzert stattfinden. John Dowland war ein englischer Komponist des eli-

sabethanischen Zeitalters (englische Renaissance). Geboren 1563, gestorben
1626 in London umfasst Dowlands` Werk Lautenlieder (Begleitung & Gesang),
Musik für Laute als Soloinstrument und Stücke für Gamben mit Lautenbegleit-
ung. Viele seiner Werke zeichnen sich besonders durch ihre melancholische
Stimmung aus. Nach und nach wurde in der Renaissance die Laute am Hofe
eingeführt und zum Vorzeigeinstrument dieser Zeit. Als ideales Begleitinstru-
ment zum Gesang, entstand durch die daraus resultierende Kombination ein
umfangreiches Repertoire wunderschöner, einprägsamer Lieder.


Musik
Ausgewählte Lieder werden von der argentinischen Sopranistin Valeria
Mignaco
gesungen und begleitet von Alfonso Marín auf der Renaissance
Laute. Das Duo, genannt Lutevoice, hat sich während ihrer Ausbildung an den Musikhochschulen in Den Haag und Amsterdam auf das Repertoire von Laute
und Gesang spezialisiert und formen seit 2002 ein professionelles Duo. Seit-
dem haben sie viele Konzerte gegeben, die sich durch Leidenschaft, Flexibilität
und die sowohl technische als auch stilistische Perfektion ihrer Interpretationen
auszeichnen. 2005 wurden sie beim »Alte Musik Treff« in Berlin mit einer be-
sonderen Erwähnung hervorgehoben. Das Duo hat in den Niederlanden, Belgien,
Spanien, Frankreich und Deutschland zahlreiche Konzerte gegeben. Hervorzu-
heben ist insbesondere ihre Teilnahme an internationalen Festivals. Ein beson-
derer Höhepunkt war ihr Auftritt im Hauptprogramm eines der renommiertesten
Festivals für alte Musik, des Utrecht Early Music Festival.


Kalligrafie
Die Musik von John Dowland kann großteils als Renaissance Tanzmusik
gesehen werden (Pavane, Gaillarde), doch anstatt der Tänzer übernimmt der
Kalligraf Giovanni de Faccio deren Rolle und wird der Bewegung, beeinflusst
durch die Musik, Ausdruck verleihen; in Form von improvisierter Kalligrafie
durch die Bewegung der Hand. Musik kann die Stimmung des Menschen sehr
beeinflussen, die Seele bewegen und die Herzen berühren. Dazu eignet sich die
Musik von John Dowland sehr und Giovanni de Faccio wird versuchen, diese
Stimmung über die Bewegung seiner Kalligrafie auf Papier
zu verewigen.


KÜNSTLER-BIOGRAFIEN


Valeria Mignaco / Sopranstimme
Die Sopranistin Valeria Mignaco studierte zunächst in Argentinien, dann am
Königlichen Conservatorium in Den Haag, wo sie ihr Grund- und Aufbaustu-
dium im klassischen und barocken Gesang absolvierte. Sowohl Finalistin des
International Baroque Singing Competition of the Chateau de Chimay 2004
als auch des International Young Artists Presentation in Anvers (mit dem En-
semble Via Artis), erhielt sie 2005 auch eine besondere Erwähnung bei dem
Solistenwettbewerb des Flemish Early Music Festival in Brügge. Ihr Duo mit
Alfonso Marín fand besondere Erwähnung beim Alte Musik Treff in Berlin
2005. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Bachkoor Holland, dem Con-
certgebouw Kamerorkest, Cappella Amsterdam, Monteverdikoor Utrecht, Or-
questa de Cámara de Rosario und Pro Música Rosario unter der Leitung von
Gabriel Garrido, Paul van Nevel, Paul Mc Creesh, Daniel Reuss, Charles de
Wolff, Jan Willem de Vriend. Sie gibt zahlreiche Konzerte in Holland, Spanien,
Belgien, England, Portugal, Schweiz und Argentinien.


Alfonso Marín / Renaissance Laute
Alfonso Marín begann sein Musikstudium an der Musikhochschule in Ten-
eriffa, anschließend studierte er am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam
klassische Gitarre und Vihuela bei Lex Eisenhardt. Nach seinem Gitarrendi-
plom im Jahr 1998 studierte er, ebenfalls am Sweelinck Conservatorium, für
weitere fünf Jahre Laute, Theorbe und Vihuela bei dem renommierten Laute-
nisten Fred Jacobs. Seitdem übt Alfonso Marín eine intensive Konzerttätigkeit
als Solist und Begleiter aus und wirkt als Continuist in vielen niederländischen
Renaissance-und Barockensembles mit, so bei Les Perruques de Amsterdam,
Barokensemble De Swaen, Arion Ensemble, The Royal Wind Consort, Nieuwe
Opera Academie, Alkaan Ensemble, Musica del Seicento, Amsterdam Sympho-
ny Orchestra, Barokensemble De Swaen, Concerto d’Amsterdam, etc. Er grün-
dete u.a. das Renaissance Ensemble El Parnaso Lírico, mit dem er in Holland,
Deutschland, Frankreich, Belgien und der Schweiz konzertierte. Als Mitglied
des Wolkenstein Ensemble, das sich mittelalterlicher Musik widmet, spielte er
in Holland und Deutschland.





duo


www.lutevoice.com


Giovanni de Faccio / Kalligrafie
Giovanni de Faccio ist gebürtiger Italiener, aus San Donà di Piave nahe Ve-
nedig und lebt seit 1993 mit seiner Familie in St.Valentin, Österreich. Er ist
Mitgründer der Associazione Calligrafica Italiana, der ersten modernen Kalli-
grafievereinigung Italiens seit 1991. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition
der Schriftkunst, welche auf ein 2000jähriges Kulturgut zurückblickt, zu er-
halten und die Weiterentwicklung dieser Kunstform zu fördern. Er ist Dozent
für Schrift & Typografie, d.h. Kalligrafie und Schriftsatz an der Universität für
Gestaltung (NDU New Design University) in St. Pölten. Für ihn ist Schreiben
keine Arbeit, es ist ein Weg. Daran, wie er schreibt, erkennt er sich selbst.

Ausbildung an der Scuola internazionale di grafica, Venezia (1989)

Weiterbildung in diversen Kalligrafie Masterkursen in Belgien, Italien, D und A (1991-2006)

Mitgründer der Associazione Calligrafica Italiana, der ersten modernen Kalligrafievereinigung Italiens (1991)

Als bildender Künstler tätig im Bereich traditionelle und moderne Kalligrafie, handgemeißelte Inschriften in Stein und digitale Schriften (seit 1994)

Dozent für Kalligrafie und Typografie im Design Zentrum, Pöchlarn und St.Pölten, Österreich (1995-2001)

Kalligrafielehrer an der Werbe Akademie Wien (1996-1999)

Auszeichnung mit dem Deutschen Preis für Kommunikationsdesign für die Renaissance Antiqua Schriftfamilie Rialto.df (1999)

Auszeichnung des Type Directors Clubs, New York, mit dem Certificate of Excellence in Type Design für die Renaissance Antiqua Schriftfamilie Rialto.df (2002)

Studioleiter für Gestaltungsdidaktik mit Schwerpunkt Schrift und Typografie (seit 2004)

Zitat Kurt Weidemann: »Rialto ist seit Langem die sorgfältigste und gründlichste Ausarbeitung einer Schriftfamilie im klassischen Mediävalcharakter, die ich gesehen habe.«

 


giovanni

Giovanni de Faccio
NDU St. Pölten



Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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